Dr. med. Johannes Čapek

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Wann geboren?  25. Dezember1954
Wo?  In Wien. Mutter und Vater waren Ärzte. Das prägt ein bissel.
Geschwister: eine Schwester und ein Bruder (der andere starb 2011). Beide sind älter
Verheiratet: ja, seit 1979 mit Gabriele Čapek (schon wieder eine Ärztin)

Kinder :

  • Daniel * 1980, Keltologe und Biologe
  • Michael  * 1982, Arzt in Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin in Stockholm
  • Maria  * 1984, Bibliothekarin

Zur Medizin kam ich, nachdem ich vier Semester Psychologie ohne Freude und ohne Erfolg studiert habe.

1979 promovierte und (wenn schon Veränderungen, dann gleich ordentlich) heiratete ich. Nach der Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin (der hieß damals noch Praktischer Arzt ) eröffnete ich im Oktober 1983 diese Praxis.

Weil es mich am meisten interessierte widmete ich mich in den ersten Jahren besonders der psychosomatischen Seite der Medizin. Bei vielen Problemen, die ich ursprünglich als „typisch psychisch“ betrachtete und auch so behandelt habe, musste ich mittlerweile den bedeutenderen Organbezug zur Kenntnis nehmen.  Dafür sind viele andere psychosoziale Konflikte dazu gekommen, die ernst genommen und therapiert werden müssen. Also ist unterm Strich dieser Zugang  gleich wichtig geblieben. Außerdem glaube ich immer noch, dass man nie so krank sein kann, wie man es ist, wenn die „Steuerung etwas hat“.

Neben diesem diagnostischen Brennpunkt macht die ganz normale Allgemeinmedizin immer noch Freude. Das Geheimnis ist die Abwechslung: kein Patient ist wie der andere* und keine Ordination wie die andere. Und letztlich lernt man immer dazu. Apropos dazulernen:

Fortbildung ist moralisch und gesetzlich verpflichtend. Grob geschätzt ist der Aufwand täglich eine halbe Stunde (Lesen, Internet) und wöchentlich ein Abend (Treffen mit Kollegen) und monatlich ein Wochenende (ein spezielles Thema meistens in Niederösterreich)  und jährlich eine Woche (Kongress). Daraus ergeben sich 150 (schriftlich nachgewiesene und beglaubigte) Fortbildungsstunden in drei Jahren.  Trotzdem ist niemand von uns fehlerfrei. Leider.

Was mache ich sonst noch medizinisch?

Was mache ich in der Freizeit?
Schlafen, Tauchen, Reisen, Videofilmen und –schneiden, Fotografieren, Lesen, Kochen (inklusive Küche säubern), Malen, Musik (allerdings keine Operetten und volkstümliche Musik), Kino, Theater, Tennis spielen, Schi fahren, (neuerdings auch) Wandern, Tanzen, …

* außer bei Kuranträgen und Krankenstandsbegehren